Chronik 1924-2009

                                                                                                                                              

Am 4. Mai 1924 wurde in Egenhofen ein Burschenverein gegründet, wie in vielen anderen Dörfern der damaligen Zeit üblich. Maßgeblich geschah dies durch die Bemühungen des damaligen Pfarrers Xaver Bonheim. Als ersten Vorstand schlug er damals Karl Hübsch vor, der später Stallschweizer im Kloster Spielberg war. Ein reges Vereinsleben entfaltete sich damals mit regelmäßigen geselligen Zusammenkünften in der Schlosswirtschaft Weyhern, bei denen Pfarrer Bonheim Vorträge hielt und gemeinsam Theater gespielt wurde. Auch das Burschenliederbuch wurde eifrig genutzt. Im Jahre 1926 wurde dann, in einer großen Feier, die neue Burschenfahne geweiht.

                                                                                                                                 

Natürlich wurde damals auch eine Chronik angelegt. Etwa von 1929 an wurde sie durch Leo Rupp sen., mit allen möglichen Dingen aus dem Vereinsleben gefüllt. Aber schon wenige Jahre darauf musste er sie aus der Hand geben. 1933 hat der National-Sozialismus die Gewalt an sich gerissen und im laufe der folgenden Jahre alle Vereine aufgelöst. Die bisherige Chronik (samt der Kasse) wurde von der SA beschlagnahmt und is seitdem verschwunden. Als dann 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach, mussten alle Burschen an die Front. Damit hörte jedes Vereinsleben auf (22 sind gefallen, 9 vermisst).

                                                                                                                    

Neugründung des kath. Burschenvereins Egenhofen 1. November 1952

                                                                                                                    

Nach dem Zerfall der NS Herrschaft in Deutschland dauerte es noch einige Jahre bis sich alle Egenhofener Burschen am Samstag den 1.11.1952 zu einer Versammlung zur Neugründung des zerfallenen Burschenvereins in der Schlosswirtschaft Weyhern einfanden. Mit Wahlzetteln wurde geheim zur Wahl der Vorstandschaft abgestimmt. 16 junge Wähler gaben ihre Stimmen ab. Als erster Vorstand nach der Stilllegung des Burschenvereins wurde Anton Schräfl gewählt, 2. Vorstand Martin Wolf, Kassier Hans Bogmair, Schriftführer wurde Albert Schräfl. Nach Bekanntgabe des Wahlergebnises rief der frisch gewählte Vorstand zu einer Gedenkminute der Verstorbenen und der im Krieg 1939/45 gefallenen Mitglieder des früheren kath. Burschenvereins auf.

                                                                                                                    

Pfarrer Bonheim kam trotz seiner angegriffenen Gesundheit und seines hohen Alters und erklärte sich in einer halbstündigen Ansprache als Präses, des kath. Burschenvereins Egenhofen bereit. Mit der Aufnahme von 20 Mitgliedern schloss sich unter kleiner Benetzung der durstigen Seelen diese erste Versammlung im Lokal des Vereins Gasthaus Karmann in Weyhern mit einem frohen Ende.

                                                                                                                    

Mit einer Weihnachtsfeier die am 21.12.1952 abgehalten wurde, begann das rege Vereinsleben in Schwung zu kommen. Im Jahr 1953 beteiligte sich der Burschenverein an den Stiftungsfesten des Burschenvereins Pellheim, bei der Fahnenweihe des Schützenvereins Hubertus Weyhern, sowie beim 25-jährigen Stiftungsfest des katholischen Burschenvereins Pfaffenhofen. In diesem Jahr wurde auch der Maibaum unter hilfe des Egenhofener Gesangvereins zum ersten Mal unter Regie des Burschenvereins aufgestellt. Die Tradition des Maibaum Aufstellens hat sich bis heute erhalten. Auch beim Tanzabend für die Egenhofener Bürger wurde am 09.05.1953 im Saal der Wirtschaft Weyhern abgehalten. Mit 233 Besuchern war der Abend mit der Kapelle Kiemer aus Odelzhausen ein voller Erfolg.

                                                                                                                    

Das alte Werk is neu entstanden. 24 Gastvereine beim 30-jährigen Stiftungsfest des katholischen Burschenvereins Egenhofen

                                                                                                                    

Die Organisation zum 30-jährigen Gründungsfest des Burschenvereins, das im Mai des Jahres 1954 statt fand, war schon zum Ende des Jahres 1953 eine der Hauptaufgaben für die Burschen aus Egenhofen geworden. Dies änderte sich auch nicht unter der, im Januar 1954 gewählten, neuen Vorstandschaft mit Anton Schräfl als ersten Vorstand und Max Zeiler als zweiten Vorstand.

                                                                                                       

24 Vereine mit nahezu 20 Fahnen waren erschienen, um den Tag zu verschönern. Unter den Ehrengästen befand sich auch der Gründungsvorstand Karl Hübsch aus Spielberg. 

                                                                                                       

In einem festlichen Gottesdiesnt im Schlosshof von Weyhern gab Pfarrer Bonheim seiner Freude darüber Ausdruck, dass sein vor 30 Jahren gegründetes Werk, nach schweren Zeiten wieder zu neuer Blüte entstand. "Derartiges berühre einen Seelsorger tief".

                                                                                                       

Nach einem gemeinsamen Mittagessen zogen die Vereine mit ihren Fahnen und bei klingendem Spiel zu einer Maiandacht zur Pfarrkirche nach Egenhofen. Anschließend fand die Ehrung der gefallenen Kameraden am Kriegerdenkmal statt. Im Festzug ging es wieder zurück zur Herberge nach Weyhern, wo Fahnenbänder an alle Gastvereine verliehen wurden und sich die Jugend im Saal und auf einem Podium im Freien noch lange dem Tanz hingab.

                                                                                                       

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Burschen wieder an mehreren Stiftungsfesten und Fahnenweihen.

                                                                                                       

Im Jahre 1957 stand ein umzug an. In der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, das Vereinslokal, dass bis dahin die Wirtschaft in Weyhern war, nach Egenhofen ins Wirtshaus Drexl zu verlegen. In diesem Jahr begann der Burschenverein auch mit der Aufführung von Theaterstücken zur Belustigung der Egenhofener aber auch um die Kassen des Burschenvereins zu füllern. Am 7. November 1957 wurde unter der Leitung von Franz Gschwandtner ein 2 1/2 stündiges Theaterstück aufgeführt. Die Theaterspielfreude hielt an und so wurden auch in den kommenden Jahren noch fleißig Stücke zum Besten gegeben.

                                                                                                       

Im jahre 1959 machten sich die Egenhofener Burschen auf, um in Egenhofen und den umliegenden Orten Spenden für die Sanierung der mittlerweile doch schon in die Jahre gekommen Fahne zu bitten. Es wurde zur Freude der Burschen reichlich gespendet. Die Sanierung der Fahne war Mitte des Jahres 1959 abgeschlossen.

                                                                                                       

Im Jahre 1960 fand der erste Burschenball der Vereinsgeschichte statt.

                                                                                                       

Das Jahr 1966wurde durch das erste Gartenfest geprägt. Aufgrund des
guten Wetters und einer gelungen Vorbereitung war es ein voller Erfolg. Es wurde zu dieser Zeit jährlich veranstaltet und war weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Außerdem stand ein Fußball-Match zwischen dem Burschenverein und dem Gesangverein auf dem Programm.

Auf die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche wurde immer großen Wert gelegt. Der Verein spendete alljährlich eine Engelsmesse bei der die Burschen ministrierten. Der damalige Präses des Vereins Pfarrer Johann Wimbauer war stets in das Vereinsleben mit eingebunden und nahm regelmäßig an den Burschenversammlungen teil. Er trug dazu bei, dass auf dem Kirchengelände ein Jugendheim eingerichtet wurde, in dem fortan die Versammlungen und treffen des Burschenvereins abgehalten werden konnten.
Im Jahr 1973 begann der Burschenverein etwas Neues. Das Sauessen in Poigern. In den ersten Jahren fand es im Garten der Familie Furtmeier statt, später dann auf dem Anwesen der Familie Schilling.
Bei der Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres 1974 wurden einige wichtige Beschlüsse gefasst, z.B. das Aufstellen eines Maibaums. Dieser Brauch war in den Jahren zuvor etwas vernachlässigt worden. Bevor jedoch der Maibaum aufgestellt werden konnte, musste noch eine entsprechende Haltevorrichtung gebaut werden. Man entschied sich an der noch heute gleichen Stelle eine Maibaumschiene zu erstellen. Dies zog jedoch eine menge Bauarbeiten mit sich. So wurde in ein von Hand gegrabenes Loch eine Stahlträgerschiene einbetoniert. Diese Konstruktion konnte jedem Baum standhalten.
Auserdem wurde auch die Abhaltung eines Gründungsfestes zu Ehren des 50-jährigen Bestehens beschlossen.
            
            03.08.1974 50-jähriges Stiftungsfest des
            katholischen Burschenvereins Egenhofen
            
50 Jahre nach Gründung des Vereins wurde ein dreitägiges Fest abgehalten. Durch Initiative des damaligen Vorstands Eberhard Herrmann wurde ein Programm erstellt und ein Bierzelt aufgebaut. Den Höhepunkt fand das Fest am Sonntag, mit einem großen Feldgottesdienst im Pfarrgarten unter der Leitung von Pater Blaudius aus St. Ottlilien. Beim anschließenden Festumzug durch Egenhofen, an dem sich 27 Vereine aus den umliegenden Dörfern beteiligten, haben viele Zuschauer am Straßenrand den Vereinen aplaudiert. Einen Ausklang fand das Fest mit einem Tanzabend und einem heftigen Gewitter. Das Gründungsfest, das am Freibad in Egenhofen statt fand, war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Es wird heute noch gerne an das 50-Jährige zurückgedacht.
            
Nachdem der Verein von der Vorstandschaft mit Eberhard Herrman (Vorstand), Kasper Sigrist (Stellvertreter), Hans Furtmeier ( Kassier) und Manfred Wizani (Schriftführer) in den Jahren bis 1976 so erfolgreich geführt wurde, war es für die neue Vorstandschaft um Stefan Greif nicht leicht, in so große Fußstapfen zu treten. Unter der neuen Vorstandschaft wurde Egenhofen im Jahr 1977 gleich von einem hohen Besuch der Kirche beehrt. Bischof Heinrich von Soden war zu einem Bortrag nach Egenhofen gekommen, bei dem er sich auch mit den Burschen unterhielt. Im Jahr 1978 tauschten die beiden Vorstände ihre Ämter, 1. Vorstand Rupert Schräfl,
2. Vorstand Stefan Greif. Unter ihrer Führung wurde im Jahre 1980 die erste Egenhofener Radl-Bilder-Suchfahrt ausgetragen.
            
            Die 1. Radl-Biler-Suchfahrt
            
Zum ersten mal veranstaltete der katholische Burschenverein Egenhofen im August 1980 eine Radl-Bilder-Suchfahrt, an der sich 63 Teams beteiligten. Die 23 km lange Strecke führte hauptsächlich durch unsere Großgemeinde Egenhofen. Im Jahr der Gebietsreform war dies natürlich besonders Spannend. Das Ziel der Radl-Bilder-Suchfahrt war es, dass ein Zweier-Team eine Strecke  mit dem Fahrrad zurücklegt und sichdabei an festgelegten Sehenswürdigkeiten orientiert. Befindet sich das Team auf dem richtigen Weg, kam es an diversen Stationen vorbei, an denen Wissens- und Geschicklichkeitsspiele zu bewältigen waren. Anhand von den erreichten Punkten wurde das Siegerteam gekürt.
Am Abend wurde auf der Freidberger Straße direkt vor dem Maibaum ein Bürgerfest  veranstaltet. Das Bürgerfest war auch der richtige Rahmen für die Siegerehrung und Preisverleihung zur Radl-Bilder-Suchfahrt. Der erste Preis für das Siegerteam war in diesem wie auch in den folgenden Jahren ein Fahrrad. Die 1980 eingeführte "Radl-Rallye" wurde in den kommenden Jahren immer beliebter und zu einer schon fast traditionellen Veranstaltung am Feiertag Mariä Himmelfahrt.
            
Die Hauptaufgabe, der im Jahr 1982 gewählten Vorstandschaft um Siegfried Zeiler als 1. Vorstand und Clemens Gschwandtner als 2. Vorstand waren, ab dem Jahr 1983 die Vorbereitung, für das 1984 geplante Burschenfest mit Fahnenweihe. Nach fast einjähriger Vorbereitung war es endlich soweit, der Festausschuss hat ein Programm auf die Beine gestellt, dass seines gleichen sucht. Auch mit den Festdamen konnte man sich nach langen Diskussionen über das Festkostüm einigen. Die Burschen trugen zu diesem Anlass die berüchtigte "Scheißemann-Uniform". Am Samstag den 01.09.1984 wurde mit dem Aufbau des Zeltes begonnen. Die Tage von Montag bis Donnerstag wurden mit der Innenausstattung des Zeltes verbracht, wobei Eberhard Herrmann fast wie vor zehn Jahren Regie führte. Der Donnerstagabend begann mit einem Rock- und Popkonzert mit "Arcus" und den aus Funk- und Fernsehen bekannten "United Balls". Drunter und drüber ging es auf dem Weinfest am Freitag beim Auftritt der brasilianischen Sambatänzerinnen und er Wahl der Miss Glonntal.  Ein fast volles Zelt sorgte für gute Laune. Der Samstag begann mit einem Kindernachmittag, bei dem die kleinen beim Wurstschnappen voll auf ihre Kosten kamen. Der Abend begann zunächste mit der Ehrung der Gründungsmitglieder und auch bei den Vorständen seit dem 2. Weltkrieg bedankte man sich für deren Leistungen im Verein. Beim Festgottesdienst wurde die renovierte Fahne von Pfarrer Wimbauer geweiht. Für den Festzug hatten sich 103 Vereine angekündigt, doch wegen schlechter Witterung wurde die 100er Grenze nicht ganz erreicht. Punkt 14 Uhr setzte sich der längste Festzug, den die Gemeinde je gesehen hatte, in Bewegung. Mit unserer Stärke von 50 Mann konnte nur noch unser Patenverein, der Burschenverein Pfaffenhofen, mithalten.
Ein Jahr später tauschten wir dann die Aufgaben und wir waren in Pfaffenhofen als Patenverein im Einsatz. Der Schwung des 50-jährigen Burschenfestes wurde auch mit in die folgenden Jahre gezogen. So wurden diverse Veranstaltungen für die Egenhofener Ortsgemeinde organiesiert und die Geselligkeit im Verein duch Ausflüge und Versammlungen gefördert.
            
Mit der im Jahr 1990 gewählten Vorstandschaft Werner Loder (Vorstand), Robert Fedinger (2. Vorstand), Markus Gschwandtner (Kassier) und Wolfgang Wochnik (Schriftführer) begann eine neue Ära der Festivitäten. Auf der Generalversammlung wurde beschlossen ein Gartenfest der "Superlative" abzuhalten. Es sollte auf dem Gelände hinter dem damaligen Pflegeheim (Platz des heutigen AWO Seniorenzentrum) stattfinden. Der alte Schafstall sollte als Stadel-Bar fungieren. Dafür wurde ein neuer Betonboden eingegossen. Am 12.07.1991 war es dann soweit und die Gäste konnten kommen. Bei perfektem Wetter und einer grandiosen Stimmung duch die Band Ilmtal-Express kamen anstatt der erwarteten 800 über 1200 Gäste. Es war ein wahres Fest der Superlative geworden. Das "Enghofer Gartenfest mit Stadel-Bar" wurde in den folgenden Jahren legendär. Selbst wenn das Wetter dem Gartenfest einen Strich durch die Rechnung machte, wurde einfach eine spontane Stadl-Party im "Schafstall" abgehalten. Diese war bei vielen Besuchern genauso beliebt wie das Gartenfest selber.
            
Im Jahre 1994 feierte der Burschenverein im kleinen Rahmen das 70-jährige Bestehen. Am Samstag Abend fand das traditionelle Gartenfest und am Sonntagmorgen ein Festgottesdienst mit anschließenden Burschenwettkämpfen statt (KBV Pfaffenhofen, BV Unterschweinbach, BV Aufkirchen). Ausklang fand das Festwochenende durch eine Party mit Virus und den Cagey Strings.
            
Im WM Jahr 1998 fungierten wir als Patenverein beim 45-jährigen Gründungsfest des Burschenvereins Oberschweinbach.
            
Im Jahre 1999 wurde das 75-jährige Bestehen des Burschenvereins mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Leodegar Egenhofen gefeiert. Anschließend fand bei bestem Wetter ein Frühschoppen mit den beteiligten Vereinen und Bürgern, bei gemütlicher Blasmusik auf dem Gartenfestplatz statt.
Ein Jahr später wurde erstmals ein Hallenfest veranstaltet. Da es in den letzten beiden Jahren das Wetter nicht gut mit uns meinte und auch in diesem Jahr keine Freude machte, mussten wir mit der Band "Blech Blosn" in die Halle der Familie "Grad" umsiedeln. Das Fest war ein voller Erfolg. 
            
Nach dem letzten Gartenfest im Jahr 2001 bei dem die "Blech Blosn" wohl für eine der größten Partys sorgte, die Egenhofen jemals erlebt hatte, begann eine harte Zeit für die Burschen. Der "Schafstall" als Aushängeschild für das Egenhofener Partyleben musste im Jahre 2002 einem neuen modernen Seniorenzentrum weichen. Der Abriss wurde vom Burschenverein selbst übernommen, dies dauerte gute 2 Monate. Wir wurden für die Maßnahmen von der Gemeinde entlohnt und bekamen eine Zusage für die Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsplatz.
            
Seit 2003 ist nun Daniel Herrmann als 1. Vorstand  damit beauftragt die Geschichte des Vereins zu leiten. Seine erste Aufgabe war es die Maibaumschilder sowie die Maibaumschiene zu erneuern und für einen "40m-Baum" vorzubereiten.
            
Im Jahre 2003 wurde der Schützenverein Egenhofen tatkräftig bei der Ausrichtung seines 100-jährigen Gründungsfestes unterstützt. Eine Woche später wurde an gleicher Stelle ein großes Hallenfest mit den beiden Bands "Wonderland" und "Virus" in der Bar gefeiert.
            
Eine der großen Ehren und Aufgabe war im Jahr 2005 die Patenschaft des katholischen Burschenvereins Pfaffenhofen anlässlich seines 85-jährigen Gründungsfestes zu übernehmen. Wir hatten uns hierfür mit neuen Burschenhemden ("Rot-Weiße-Trikots") eingekleidet. Beim Patenbitten stellte sich sehr schnell heraus, dass die Chemie zwischen unseren beiden Vereinen passt. Die alte Verbundenheit unserer Vereine wurde erneuert und konnte seitdem noch gestärkt werden. Das Fest in Pfaffenhofen war für uns eine "Riesen Gaudi".
            
Seit 2006 veranstallten wir alljährlich ein "Spiel ohne Grenzen" für die Vereine aus Egenhofen un den umliegenden Orten.
Bereits zu Beginn der Burschengeschichte war es eine Aufgabe für das Osterfeuer zu sorgen. Diese Tradition gehört noch heute genauso zu den jährlichen Aufgaben wie das seit 2004 jedes Jahr stattfindende Maifest, das Abhalten von Burschenversammlungen oder das Veranstalten von Dorffesten und Gartenfesten.